Malchow wurde 1147 erstmalig schriftlich erwähnt und erhielt am 14. März 1235 von Fürst Nikolaus I. von Werle das Schwerinsche Stadtrecht. (2010 -775 Jahre) Im Jahr 955 hat Otto der Große hier eine entscheidende Schlacht gegen die Wenden geführt. 1298 wurde Alt-Malchow Standort des Nonnenklosters von Röbel.
Die Insel ist der älteste Teil der Stadt
Der alte Stadtkern wurde ab 1721 auf das östliche Festland erweitert. Die Stadt war mit dem Kloster zuerst mit einer Holzbrücke, ab 1846 mit dem Erddamm verbunden.
Die Neustadt im Westen war immer mit einer Holzbrücke verbunden und bereits 1863 wurde die 1. Drehbrücke aus Holz erreichtet. Noch heute besteht die Stadt aus diesen drei Teilen.
Die Drehbrücke
ist heute technisches Denkmal, Stadtzentrum, touristischer Anziehungspunkt, Anlegeplatz der Fahrgastschiffahrt und Sitz der Tourismusinformation Malchow.
Im Sommer ist die Brücke stündlicher Treff von Malchowern und Gästen und
direkt an der Drehbrücke ist der Stadthafen mit viel Gastronomie und einem ganz speziellen Flair.
Die Klosteranlage
Die um 1888 fertig gestellte Klosterkirche mit dem 53 m hohen Glockenturm ist das Zentrum des kulturellen Lebens von Malchow. In der Kirche ist das Orgelmuseum und in den umliegenden Gebäuden findet sich die Rudolf Gahlbeck Ausstellung und das Heimatmuseum. Zeitgenösiche Künstler haben sich im Klosterumfeld angesiedelt.
Zu den kulturellen Einrichtungen der Stadt gehören weiterhin der Engelsche Garten,
das DDR-Museum, der Blütengarten, die Stadtwindmühle,das Kino und das Haus des Gastes.
sportliche Freizeitmöglichkeiten
Der traditionelle Seglerverein hat das größte Binnenrevier Deutschlands vor der Tür und der erfolgreiche Malchower SV verfügt über modernste Sportanlagen. Es viele Wanderer- Radfahr- und Reitmöglichkeiten entlang der Seeufer und durch weite Kiefern oder Mischwälder.
Ein besonderer Spaß ist die Sommerrodelbahn und Petrijünger finden um Malchow ein wahres Paradies. Im Winter lädt die Eishalle zum Schlittschuhlauf oder zum Eishockey ein.